Le projet FILMSPUR a pour objectif d’offrir une aide pratique, critique, analytique et théorique aux chercheurs et aux étudiants qui travaillent avec des sources audiovisuelles.


LA PAGE WEB FILMSPUR VOUS PROPOSE :

– une BANQUE DE DONNÉES qui donne une vue d’ensemble et qui permet de rechercher des sources audiovisuelles dans les fonds d’archives des différentes institutions suisses.

– des ATELIERS-DÉBATS constitués d’EXPOSÉS et de DISCUSSIONS :

– des EXPOSÉS présentés par des chercheurs qui travaillent avec des sources audiovisuelles.

– des DISCUSSIONS critiques, analytiques ou pratiques avec des spécialistes en matière de sources cinématographiques, télévisuelles ou sonores.


FILMSPUR A ÉGALEMENT POUR BUT :

– de faciliter l’accès aux sources audiovisuelles,
de recenser les conditions d’utilisation des différentes sources, de trouver des publications scientifiques ou
un spécialiste dans la matière recherchée par le biais
de séminaires de recherche organisés par l’Institut d’histoire de l’Université de Zurich.

– d’offrir la possibilité aux chercheurs de présenter
leur travail en ligne ou dans le cadre d’un séminaire.

– de renforcer l’échange entre les chercheurs et les différents fonds d’archives.


Filmspur est une proposition de l’Institut d’histoire de l’Université de Zurich.
Filmspur est sur Facebook et Twitter.

Nous remercions la fondation G+B Schwyzer-Winiker pour son généreux soutien.

IMPRESSUM
graphisme : Corina Neuenschwander
programmation : Springen

Scientifica Schweizer Wissenschaftstage 2015

Audiovisuelle Quellen aus Massenmedien wie Fernsehen, Film und Radio rücken zunehmend in den Fokus der Zeitgeschichte, wie sie auf universitärer Ebene betrieben wird.

Filmspur stellt sich an der Scientifica 2015 anhand von Filmbeispielen aus den letzten 100 Jahren Protestgeschichte dar. Die Quellenausschnitte sollen einen Einstieg in Fragestellungen um das bewegte Bild ermöglichen.

Die Beiträge verfügen alle über eine Tonspur (mit Ausnahme des ersten), auf Grund der Standsituation an der Scientifica ist der Clip aber stumm.
HISTOIRE
Audiovisuelle Quellen bieten einen Zugang zu den unterschiedlichsten Themen und eröffnen ein weites Feld an Fragen:

Teuerungsdemonstration vom 30.08.1917 in Zürich

Was machen all die Menschen auf der Strasse?
Der Beitrag stammt aus der Zeit des Ersten Weltkriegs, der in der Schweiz zu sozialer Not führte.
Um den Film als Quelle besser zu verstehen, helfen die Referate von Mariann Sträuli zum Kino der 1910er Jahre und Adrian Gerbers Ausführungen zu Filmpropaganda im Ersten Weltkrieg
Für den historischen Kontext kann Ihnen die Ausstellung 14/18 oder das HLS (Historische Lexikon der Schweiz) einen ersten Einblick verschaffen.

Protest gegen den Besuch des Schah in Genf, 1972

Wie wird über den Besuch berichtet?
Die Gegenüberstellung von Protest und dem Schah mit seiner Entourage bricht die Inszenierung des Staatsbesuchs und zeigt, wie unerwünscht der Gast ist.
Gesellschaftlichen Veränderungen und technische Neuerungen prägen die 1960er/1970er Jahre und schaffen neue Freiräume in der Berichterstattung.
Einen Einblick in diese Zeit bietet der Vortrag von François Vallotton. Einen Einblick in die Berichterstattung in der Presse bietet die Sachdokumentationen des Archivs für Zeitgeschichte.

Gwalt 1981

Wer dokumentiert solche Ereignisse?
Die kostengünstige Videotechnik bietet der Jugendbewegung der 1980er-Jahre eine Möglichkeit audiovisueller Gegenöffentlichkeit.
Der Beitrag von Julia Zutavern zeigt die gestalterischen Freiheiten im sogenannten Bewegungsfilm, jener Gegenöffentlichkeit.
Eine Einbettung in die Filmgeschichte der Schweiz bietet hier das Projekt cinememoire, dass den filmischen Aufbruch in der Romandie und der Deutschschweiz anhand von Portraits aufzeigt.

Bauerndemonstration vom 23.10.1996 in Bern

Warum nehmen Demonstranten Kinder mit?
Der Bauernverband empfindet die GATT-Verträge als existenzbedrohend für die Zukunft der Bauernfamilien.
Die Bilder der Demonstration stehen symptomatisch für die Konflikte um die Rahmenbedingungen der Landwirtschaft. Wer sich aber auf die Suche nach diesen Tagesschauberichten macht, muss einiges bedenken, wie Felix Rauh und Jürg Hut zeigen.
Für eine vertiefte Auseinandersetzung mit den Veränderungen der Landwirtschaft verfügt das Archiv für Agrargeschichte über Akten der Akteure.

Demonstration für politische Rechte Homosexueller Juli 2000

Was bedeutet die Betonung der Lebensfreude?
Lange Zeit müssen sich Schwule und Lesben im Verborgenen treffen. Mit der vollständigen Entkriminalisierung der Homosexualität 1991 wird die Selbstinszenierung von Schwulen und Lesben erst möglich.
Der Weg dahin lässt sich gut im Schweizer Sozialarchiv nachvollziehen, etwa in den Beständen der Lesben- und Schwulenorganisationen.


Was denken Sie nach den Beispielen? Zeigen uns diese Filmquellen eine andere Geschichte als ein Zeitungsartikel zum Geschehen? Ist auch bei diesen Quellen ein Vergleich mit anderen Überlieferungen nötig?

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Nous vous contacterons si nous avons des questions relatives à vos archives.