Severin Rüegg (Projektleiter)
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Das Projekt Filmspur soll Forschenden und Studierenden praktische, quellenkritische, analytische und theoretische Hilfe in der historischen Auseinandersetzung mit Film- und Tonquellen leisten.


DIESE WEBSITE BIETET DAZU FOLGENDES:

– Eine Archivdatenbank für einen suchbaren und kritischen Überblick über die Institutionen mit Film und Tonbeständen in der Schweiz

Werkstattgespräche beinhalten GESPRÄCHE und REFERATE:

GESPRÄCHE mit Experten zu den Quellentypen Film, Fernsehen und Ton auf quellenkritischer, analytischer und praktischer Ebene

Referate von Forschenden, die sich im Rahmen ihrer Arbeit vertieft mit Film- oder Tonquellen auseinandergesetzt haben


OFFLINE BIETET Filmspur:

– Lehrveranstaltungen des Historischen Seminar der Universität Zürich werden betreffend der Verwendung von Film- und Tonquellen beraten, und zwar bezüglich Archivzugang, Quellen, Literatur und weiteren Fachexperten.

– Forschende sollen im Rahmen von Workshops und Online-Präsentationen ihre Forschungsarbeit vorstellen können.

– Der Austausch zwischen Forschenden und Archiven soll verstärkt werden.


Filmspur ist eine Initiative des Historischen Seminars der Universität Zürich und auch auf Facebook und Twitter vertreten.

Wir danken für die grosszügige Unterstützung der G+B Schwyzer Stiftung.

IMPRESSUM
Grafik: Corina Neuenschwander
Programmierung: Springen

Schweizerisches Bundesarchiv

1910–2000
Beim Filmmaterial, das im Bundesarchiv aufbewahrt wird, handelt es sich hauptsächlich um die Sendungen der Tagesschau des Schweizer Fernsehens aus den drei grossen Sprachregionen der Schweiz, um die Schweizerischen Filmwochenschauen der 1940er bis 70er Jahre sowie um Filme aus den 1930er und 40er Jahren über die Landesverteidigung und die Kriegswirtschaft.

Ebenfalls im Besitz des Bundesarchivs sind Propagandafilme aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs, die von den Schweizer Behörden begutachtet und zensuriert wurden. Die meisten dieser Filme stammen aus Nazideutschland. Ausserdem befinden sich im Bundesarchiv jene Filme und Fernsehsendungen, die von der Unabhängigen Beschwerdeinstanz beurteilt wurden.
BENUTZUNG
Archivzugang
Der Zugang wird durch das Bundesgesetz über die Archivierung (BGA, SR 152.1) geregelt. Grundsätzlich ist der freie und unentgeltliche Zugang zu den Beständen nach dem Ablauf der gesetzlichen Schutzfrist möglich. Die meisten audiovisuelle Medien sind nach Art 9.2 BGA frei zugänglich, da sie bereits vor ihrer Ablieferung an das Bundesarchiv öffentlich zugänglich waren. Über weiterführende Informationen zu den gesetzlichen Schutzfristen informieren Sie sich bitte hier: Gesetzliche Schutzfristen.

Falls Sie eine Einsicht in audiovisuelles Archivgut wünschen, das noch einer Schutzfrist unterliegt, benötigen Sie eine Einsichtsbewilligung. Dazu müssen Sie beim Schweizerischen Bundesarchiv (BAR) ein Einsichtsgesuch stellen.

Die Bestände des BAR können in den Lesesälen eingesehen werden. Alle nötigen Informationen für Ihren Besuch finden Sie hier: Allgemeine Informationen.

Zur Vorbereitung auf Ihren Besuch können Sie verschiedene Findmittel verwenden. Tipps für die Recherche finden Sie hier: Recherche .

ZUGRIFF AUF METADATEN
Online-Datenbank des Bundesarchivs: Swiss Archives. Für die Recherche in vielen audiovisuellen Beständen (z.B. Tagesschau und Filmwochenschau) steht die Datenbank Memobase des Vereins Memoriav zur Verfügung.

Visionierungsmöglichkeiten
Das Filmmaterial wird auf Videokassetten, auf Filmspulen oder digital gelagert. Die umfangreichsten Bestände an Filmspulen, so jene des Armeefilmdiensts und der Filmwochenschauen, wurden auf Video kopiert. Filme auf Video können im Lesesaal des Bundesarchivs angeschaut werden. Je nach Archivbestand besteht die Möglichkeit, Kopien der Filme anzufertigen und Standbilder auszudrucken.

Die digitalisierten Bestände des Schweizer Fernsehens können im Lesesaal des Bundesarchivs visioniert werden.

Konditionen/Kosten
Der Zugang ist grundsätzlich frei und unentgeltlich. Reproduktionen sind kostenpflichtig, siehe Gebührenverordnung unter Allgemeine Informationen.

Bitte beachten Sie, dass Sie ebenfalls eine Bewilligung brauchen und eine Gebühr bezahlen müssen, wenn Sie audiovisuelle Unterlagen des Bundesarchivs für kommerzielle Zwecke nutzen wollen.
LITERATUR
– Drack, Markus (Hrsg.). Radio und Fernsehen in der Schweiz: Geschichte der Schweizerischen Rundspruchgesellschaft SRG bis 1958. Baden 2000.

– Fränkel, Rebekka. Bilder der «sonntäglichen» Schweiz: Die Schweizer Filmwochenschau in der Ära des Kalten Krieges. Liz. masch. Universität Zürich 2003. (online)

– Mäusli, Theo (Hrsg.). Radio und Fernsehen in der Schweiz: Geschichte der Schweizerischen Radio- und Fernsehgesellschaft SRG 1958–1983. Baden 2006.

– Mäusli, Theo; Steigmeier, Andreas. Service-public-Medien und kollektive Erinnerung. In: SZG/RSH/RSS 60 (2010), S. 44–55. (online)

– Rauh, Felix. Tagesschau des Schweizer Fernsehens (1957–1989): Handbuch zur Benutzung der Archivbestände. Bern 2001. (online)

– Schnetzer, Dominik. Bergbild und Geistige Landesverteidigung: Die visuelle Inszenierung der Alpen im massenmedialen Ensemble der modernen Schweiz. Zürich 2009.

– Sutter, Eva. Schlussbericht: Politische Information Begleitprojekt «Schweizer Filmwochenschau» Zeitzeugenbefragung und Quellenrecherchen. Bern 2000. (online)


FILMSPUR bietet einen Einstieg in die historische Arbeit mit Film- und Tonquellen. Anhand von verschiedenen Kriterien kann nach Archiven mit audiovisuellen Beständen gesucht werden. Ergänzend stehen Dokumentationen zur Verfügung, die entsprechende historische und methodische Fragestellungen behandeln.

FILMSPUR permet, à travers plusieurs critères de recherche, d’accéder à des informations relatives aux fonds d’archives audiovisuelles en Suisse. Cette banque de données est complétée par des documents qui traitent de questions d’ordre historique et méthodologique.

Bitte füllen Sie folgendes Formular in Bezug auf Ihre Film- und Tonbestände aus:

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