Severin Rüegg (Projektleiter)
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Das Projekt Filmspur soll Forschenden und Studierenden praktische, quellenkritische, analytische und theoretische Hilfe in der historischen Auseinandersetzung mit Film- und Tonquellen leisten.


DIESE WEBSITE BIETET DAZU FOLGENDES:

– Eine Archivdatenbank für einen suchbaren und kritischen Überblick über die Institutionen mit Film und Tonbeständen in der Schweiz

Werkstattgespräche beinhalten GESPRÄCHE und REFERATE:

GESPRÄCHE mit Experten zu den Quellentypen Film, Fernsehen und Ton auf quellenkritischer, analytischer und praktischer Ebene

Referate von Forschenden, die sich im Rahmen ihrer Arbeit vertieft mit Film- oder Tonquellen auseinandergesetzt haben


OFFLINE BIETET Filmspur:

– Lehrveranstaltungen des Historischen Seminar der Universität Zürich werden betreffend der Verwendung von Film- und Tonquellen beraten, und zwar bezüglich Archivzugang, Quellen, Literatur und weiteren Fachexperten.

– Forschende sollen im Rahmen von Workshops und Online-Präsentationen ihre Forschungsarbeit vorstellen können.

– Der Austausch zwischen Forschenden und Archiven soll verstärkt werden.


Filmspur ist eine Initiative des Historischen Seminars der Universität Zürich und auch auf Facebook und Twitter vertreten.

Wir danken für die grosszügige Unterstützung der G+B Schwyzer Stiftung.

IMPRESSUM
Grafik: Corina Neuenschwander
Programmierung: Springen

Zentrum elektronische Medien (ZEM)

1910–2000
Das Zentrum elektronische Medien (ZEM) der Schweizer Armee verfügt über historische Filme der Schweizer Armee, des Armeefilmdienstes und des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz.


Bestandesgrösse
Historischer Filmbestand (1912-1980) setzt sich aus 1695 Filmtiteln mit teilweise mehreren Teilen, mit fast immer mehreren Sprachversionen (D: 78%, F: 38%, E: 15%, I: 11%) zusammen.
Der Videobestand (1978-heute) besteht aus 854 Filmtiteln mit mehreren Sprachversionen (D: 100%, F: 36%, E: 14%, I: 30%).

Filmformat: HD on the rise
Der Historische Filmbestand liegt in weiten Teilen in SD Qualität vor, mit einem 30% Anteil an Filmen in HD, Anteil zunehmend.

Zeitliche Abdeckung: Mehr als nur Zweiter Weltkrieg
Der Historische Filmbestand reicht bis in die 1910er Jahre zurück, rund 10% der Filme sind älter als 1940. Über die folgenden Jahrzehnte verteilt sich der Filmbestand gleichmässig.

Geografische Abdeckung: schweizerische, aber auch global vernetzt
Der Historische Filmbestand hat ein starkes Gewicht auf der Schweiz und Randregionen, auf Grund der Stationierung der Truppen. 20% der Filmtitel stammen jedoch aus dem Ausland von Japan bis Israel, von dem Dritten Reich bis zur Sowjetunion, aber auch die Nachbarländer sind mit Filmen gut vertreten.
Der Videobestand hat im Bereich der Friedensförderung und Sicherheitspolitik einen hohen Anteil an Aufnahmen aus dem Ausland (Lybien, Balkan, Korea, Sumatra, Südsudan etc.).

Thematische Abdeckung
Die Filme betreffen alle Truppengattungen der Armee, wie auch den Bevölkerungs- und den Zivilschutz. Die Filme haben dabei mehreren Funktionen gedient: der Instruktion, der Feindanalyse, der Dokumentation von Ereignissen, der politischen Bildung und Propaganda. Entsprechend kann das Material zur Illustration sowohl zeitgeschichtlicher, technischer, gesellschaftlicher und armeespezifischer Themen dienen.
BENUTZUNG
Archivzugang
Die Online-Plattform Mediathek VBS gewährt limitierten Zugang auf rund 1/5 des Bestandes. Vollumfänglich ist das Archiv vor Ort und auf Anmeldung zu konsultieren, Anfragen können auch per Mail gestellt werden.

Zugriff auf Metadaten
Über die interne Datenbank.

Visionierungsmöglichkeiten
Vor Ort (Anmeldung zwingend) und in beschränktem Umfang über einen Server möglich.

Kosten
Einsicht und Verwendung sind für private und nicht-kommerzielle Zwecke kostenlos.

Konditionen
Das Material darf für private und nicht kommerzielle Zwecke kostenlos verwendet werden. Das audiovisuelle Material darf jedoch nicht zweckentfremdend, sinnentstellend, diskriminierend oder missbräuchlich eingesetzt werden. Bei jeder Form der Verwendung müssen die Einzelbilder mit dem Copyrightvermerk/Quellennachweis versehen werden. Einschränkend wirken hier fehlende Rechte. Für den Videobestand verfügt das ZEM als Produzent über alle notwendigen Urheber und Verwendungsrechte. Für den Historischen Filmbestand liegen die Urheberrechte nicht überall vor. Betroffen sind dabei weniger schweizerische Filme als ausländische Produktionen.
LITERATUR
– Rüegg, Severin. Das Bild einer wehrhaften Schweiz: Die Darstellung der Nation in den Filmen der Schweizer Armee. In: Kornelia Imesch; Alfred Messerli (Hrsg.). Mit Klios Augen: Das Bild als historische Quelle. Oberhausen 2013, S. 203–217.


FILMSPUR bietet einen Einstieg in die historische Arbeit mit Film- und Tonquellen. Anhand von verschiedenen Kriterien kann nach Archiven mit audiovisuellen Beständen gesucht werden. Ergänzend stehen Dokumentationen zur Verfügung, die entsprechende historische und methodische Fragestellungen behandeln.

FILMSPUR permet, à travers plusieurs critères de recherche, d’accéder à des informations relatives aux fonds d’archives audiovisuelles en Suisse. Cette banque de données est complétée par des documents qui traitent de questions d’ordre historique et méthodologique.

Bitte füllen Sie folgendes Formular in Bezug auf Ihre Film- und Tonbestände aus:

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